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| Was passiert wenn sich zwei
betrunkene Metaller auf einem Slayer Konzert begegnen? Richtig, sie
wollen eine Band gründen und je höher der Pegel, umso abgefahrener wird
der zukünftige Sound. So geschehen bei Robert Balner (ex-Blood Red
Angel) und Chris Mieves (Hate Factor, Grind Inc.) die ihre Vorliebe für
Devin Townsend entdeckten und fortan gemeinsame Wege beschritten. Die
entsprechenden Mitstreiter hatte man aus der Krefelder Szene schnell
umsich geschart und so stand dem Debutalbum "Future of the loss" nichts
mehr im Wege. Die zehn Songs sind überraschend melodisch, modern und
metallisch, sowie entsprechend sphärisch und abgefahren. Der
Spassfaktor steht dabei zwar im Vordergrund, doch das Ergebnis ist mehr
als amtlich. Insgesamt sieben Musiker(innen) geben sich die Ehre und
lassen ihrer Fantasie freien Lauf. Der Geist von Devin Townsend und den
legendären Lawnmower Deth schwebt unvermeintlich über sämtlichen
Tracks, die sich jedoch überraschend schnell in den Ohrmuscheln
festsetzen. Speziell das schnelle "Dreamt to cure the pain", das Gothic
lastige "Shades of you" und das turbulente "Embrace the demise" ragen
heraus und sorgen definitiv für Stimmung. Mein lieber Scholli! (Markus
Wosgien / 31.03.2008) |
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